Fertigungsdateien für gemusterte Panels.
Sie geben Abmessung, Werkstoff und Verfahren vor, Sie bekommen DXF und SVG zurück. Für Laser, Wasserstrahl und Fräse, in Blech, Holz, Acrylglas, Karton und Kunststoff. Für Architektur, Innenausbau und Gestaltung.
Muster finden Sie überall. Sie kaufen, dass die Datei auf Ihrer Maschine ohne Nacharbeit läuft.
Licht gehört zum Panel
Ein Panel teilt nicht nur den Raum. Es sortiert das Licht, das hindurchgeht, und das Muster erscheint ein zweites Mal als Schatten auf Boden und Wand. Über den Tag wandert dieser Schatten, und der Raum wandert mit.
Die Wirkung ist eine Zahl und kein Zufall. Die Offenfläche bestimmt, wie viel Licht durchkommt. Stegbreite und Randabstand bestimmen, wie hart der Schatten steht. Die Richtung bestimmt, wohin er läuft. Alle drei sind Parameter in der Zeichnung. So lässt sich ein Panel zu mehr Licht oder mehr Sichtschutz verschieben, ohne die Musterfamilie zu verlassen. Zwei versetzte Lagen geben Tiefe und halten mehr Sonne ab.
Die Zahlen stehen im Entwurf: Anzahl Öffnungen, Offenfläche, schmalster Steg. Auf Wunsch kommt ein Rasterbild für die Visualisierung dazu und der Ausschnitt 1:1 gedruckt, damit sich das Muster gegen das Licht halten lässt, bevor geschnitten wird.
Wo es beim Zuschnitt hakt
Ein gemustertes Panel von Hand im CAD zu setzen, kostet einen Nachmittag. Jede Änderung an Teilung oder Stegbreite kostet ihn noch einmal.
Und damit ist es noch nicht geschnitten. Es hakt an der Innenecke, die der Fräser nicht ausfahren kann. Am Steg, der auf dem Bildschirm hält und im Material bricht. An der Kontur, die sich beim Offset überschlägt und die der Maschinenbediener von Hand nachzieht. Wer schon einmal eine Zuschnittdatei zurückbekommen hat, kennt das.
Ob Blech auf dem Laser, Aluminium auf dem Wasserstrahl oder MDF auf der Fräse: Was sich unterscheidet, sind Schnittfuge, Mindestradius und die Stegbreite, die das Material noch trägt. Genau diese drei Grössen gehen bei uns in die Zeichnung ein, nicht erst in die Nacharbeit.
Für Architektur und Gestaltung
Ein Muster ist eine gestalterische Entscheidung. Am Werkstück soll sie noch dieselbe sein. Für Architektur, Innenarchitektur, Schreinerei, Metallbau, Messe- und Ladenbau.
Meist beginnt es mit einer vagen Idee: Sie sagen uns, wohin es gehen soll, wir machen ein paar Vorschläge, Sie entscheiden am Bild. Daraus wird die Datei, die die Maschine versteht.
Haben Sie ein Foto von einem bestehenden Panel, geht es andersherum: Wir bestimmen daran Teilung, Stegbreite und Randabstand und bauen das Muster nach. Ob das sauber gelingt, sagen wir nach dem Blick auf das Foto, nicht nach der Rechnung.
Die Gestaltung bleibt bei Ihnen: Teilung, Dichte, Richtung und Randabstand sind Parameter, keine Vorgaben.
Besonders oft geht es um Akustikpanels. Dort sitzen die meisten Öffnungen auf einer Platte, und dort ist das Zeichnen von Hand am mühsamsten.
- Trennwand und Raumtrenner
- Türe, Tor und Türfüllung
- Blende und Verkleidung
- Gitter und Geländer, im Treppenhaus und am Balkon
- Fassade, Sichtschutz und Sonnenschutz, auch mehrlagig
- Decke, Deckensegel und Akustikpanel
- Möbel- und Schrankfront
- Leuchte und Lampenschirm
- Messestand, Schaufenster und Deko
- Karton für Druck und Verpackung
So läuft es ab
- 1
Anfrage
Sie schreiben uns, was Sie vorhaben. Ein Foto, eine Skizze oder ein Verweis auf ein Muster genügt für den Anfang.
- 2
Entwurf
Wir schicken zwei bis drei Varianten als Bild, mit den Kennzahlen: Anzahl Durchbrüche, offene Fläche, schmalste Stegbreite. Daran sehen Sie sofort, ob es zu Ihrem Material passt. Der Entwurf kostet CHF 90. Auf Wunsch drucken wir die gewählte Variante als Plättchen 1:1 und schicken sie Ihnen, CHF 60 und zwei, drei Tage mehr.
- 3
Freigabe
Sie wählen aus, wir passen an: Teilung, Stegbreite, Randabstand, Befestigungspunkte. Eine Runde ist im Entwurf enthalten. Danach beauftragen Sie die Datei, die CHF 90 werden angerechnet.
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Datei
Sie bekommen DXF und SVG, dazu ein PDF zur Kontrolle. Auf Wunsch STEP. Die Datei kostet ab CHF 280, die Rechnung kommt mit der Lieferung.
Was wir von Ihnen brauchen
Das Plattenmass. Und ob gefräst wird: dann den Fräserdurchmesser, weil er den Eckenradius bestimmt. Mehr brauchen wir nicht, um anzufangen.
Hilfreich, aber nicht zwingend: Werkstoff und Materialdicke, das Verfahren, bei Laser und Wasserstrahl die Schnittfugenbreite, die Lage der Befestigungspunkte und die minimale Stegbreite, die Ihr Betrieb noch sauber verarbeitet. Was fehlt, fragen wir ab. Es sind zwei Fragen, keine Ausschreibungsunterlage.
Was in der Datei bereits berücksichtigt ist
Eckenradius nach Werkzeug
Der Eckenradius entspricht Ihrem Werkzeug. Eine Innenecke wird beim Fräsen ohnehin rund, also ist sie in der Zeichnung schon rund. Zeichnung und Werkstück stimmen überein.
Kritische Stege erkannt
Öffnungen, die für Ihr Verfahren zu schmal würden, sind erkannt und benannt. Wir schliessen sie oder passen die Teilung an, statt sie im Zuschnitt platzen zu lassen.
Saubere Layer
Das DXF kommt mit getrennten Layern für Aussenkontur, Durchbrüche und Gravur. Masse in Millimeter, Nullpunkt links unten.
Zur Schnittfuge: Die Korrektur um ihre halbe Breite stellt man üblicherweise an der Maschine ein, an der CNC-Fräse ebenso wie an Laser und Wasserstrahl. Darum ist die Nennkontur unser Standard. Nur wenn Ihre Maschine nicht korrigiert oder Sie es anders wollen, legen wir die Kompensation in die Geometrie. Zweimal korrigiert wird nie.
Muster zum Anfassen
Auf Wunsch drucken wir das Panel als Modell, bis 250 mal 250 mm, in Originalgrösse oder verkleinert, damit die ganze Platte draufgeht. Der Druck zeigt Geometrie und Lichtwirkung, nicht Werkstoff und Kante.
Werkstoffe, Muster, Formate
Werkstoffe
Blech, Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing. Holz, MDF, Multiplex, Sperrholz. Acrylglas, Verbundplatten, Filz, Karton, Kunststoff. Der Werkstoff bestimmt vor allem, wie schmal ein Steg werden darf. In dünnem Aluminium hält ein feinerer Steg als in dickem MDF, und das schlägt direkt auf das Muster durch.
Muster
Von streng geometrisch bis frei und unregelmässig, jedes Muster mit einstellbarer Teilung, Dichte und Richtung. Welche Familie zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir am Beispiel. Wenn Sie ein bestehendes Muster nachbauen lassen wollen, schicken Sie ein Foto.
Formate
DXF R12 mit Layern, SVG mit Massen in Millimeter, PDF als Kontrollansicht. Auf Wunsch STEP für die 3D-Planung und ein Pixelbild für Visualisierungen.
Häufige Fragen
Fertigen Sie die Panels auch?
Nein. Wir liefern die Dateien, geschnitten wird bei Ihrem Betrieb. Genau darum richten wir die Datei nach Ihrer Maschine aus und nicht nach unserer. Haben Sie keinen Betrieb dafür: Onlinedienste wie Blexon, Xometry oder Spanflug fertigen nach DXF oder STEP, beides liefern wir.
Welche Verfahren und Werkstoffe sind abgedeckt?
Laserschneiden von Blech, Stahl, Edelstahl und Aluminium. Fräsen und Lasern von Holz, MDF, Multiplex und Sperrholz. Ebenso Acrylglas, Verbundplatten, Filz, Karton und Kunststoff. Wasserstrahl ist genauso abgedeckt, er unterscheidet sich für uns nur in Schnittfuge und Mindestradius.
Welche Dateien bekomme ich?
DXF R12 mit getrennten Layern für Aussenkontur, Durchbrüche und Gravur, SVG mit Massen in Millimeter und ein PDF zur Kontrolle. Auf Wunsch zusätzlich STEP für die 3D-Planung und ein Pixelbild für Visualisierungen.
Kann ich ein bestehendes Muster nachbauen lassen?
Ja. Schicken Sie ein Foto. Wir bestimmen daran Teilung, Stegbreite und Randabstand und bauen das Muster nach, angepasst an Ihr Mass. Ob es sich sauber nachbauen lässt, sagen wir Ihnen nach dem Blick auf das Foto, nicht nach der Rechnung. Die Rechte an der Vorlage klären Sie: ob ein Muster geschützt ist und nachgebaut werden darf, entscheiden nicht wir.
Wie lange dauert es?
Wenige Tage. Wie viele, hängt vor allem an der Zahl der Runden: ein Muster aus dem Bestand mit einer Freigabe geht schnell, mehrere Änderungswünsche brauchen entsprechend länger. Einen Vorschlag als Bild bekommen Sie deutlich früher als die Datei.
Machen Sie auch Akustikpanels?
Wir liefern die Datei dafür, mit den Kennzahlen, die Ihr Akustiker für die Auslegung braucht: offene Fläche, Lochgrösse und Stegbreite. Die Berechnung der Absorption gehört zu ihm, nicht zu uns.
Wem gehört die gelieferte Datei?
Ihnen. Sie dürfen sie uneingeschränkt fertigen, so oft Sie wollen, ohne Stückzahl und ohne Frist. Bei uns bleibt allein die Software, mit der wir sie erzeugen.
Was es kostet
Der Entwurf kostet CHF 90: zwei bis drei Varianten als Bild, mit Kennzahlen, und eine Anpassungsrunde. Bei einem Auftrag rechnen wir den Betrag an.
Die fertige Datei beginnt bei CHF 280, für ein Panel mit einem Muster aus dem Bestand, in einem Format, geprüft und ausgeliefert. Eine Serie mit mehreren Formaten, abgestimmten Übergängen zwischen den Platten oder einem nachgebauten Muster kostet mehr. Den Preis bekommen Sie vorab, keine Überraschung auf der Rechnung.
Zum Anfassen: die gewählte Variante 1:1 gedruckt, etwa 150 mal 150 mm, CHF 60, ebenfalls angerechnet. Ein Präsentationsstück bis 250 mal 250 mm, verkleinert, kostet CHF 90.